SUPER-8-ABEND
Nie gesehen – Nie gehört
Das Konzept des Super-8-Abends fordert ein hohes Maß am Konzeptualität und Selbstbeschränkung. Es ist ein Experiment gegen den Strich: in Zeiten der allgegenwärtigen digitalen Bildnachbearbeitung setzten sich FilmemacherInnen der Unkontrollierbarkeit des Filmmaterials, der alten Kameras und des Nie-Gesehen-Prinzips aus. Sie können planen und Licht setzen - das Ergebnis werden sie erst auf der Leinwand sehen - gleichzeitig mit dem Publikum und den MusikerInnen.
Unter dem Titel „Nie gesehen – Nie gehört“ hat der Bremer Super-8-Abend eine zusätzliche Komponente aufgenommen: Musiker improvisieren während der Filmpremiere und erschaffen so eine "Live"-Filmmusik. Das ist nicht nur eine echte Herausforderung an die MusikerInnen (die den Film vorher auch nicht gesehen haben); es fokussiert die Aufmerksamkeit des Publikums auch auf die meist unterschätzte Bedeutung des Tones im Kino. Zusammengestellt werden die - z.T. bundesweit bekannten - MusikerInnen vom Bremer Filmkomponisten und Musiker André Feldhaus, die Instrumente reichen vom obligatorischen Piano über Percussion bis hin zum Vokal-Ensemble
Das Konzept reizt Amateure und Profis und die Warteliste für die Teilnahme ist lang, denn es verspricht einen unvergleichlichen „work in progress“-Abend für Musiker, Filmemacher und Publikum. Interessenten sind willkommen!
Gefördert vom Senator für Kultur, in Kooperation mit dem Kino 46 und der Breminale. Mit freundlicher Unterstützung von screenshot Berlin.




