22.05.2026 um 17:30 Uhr im City46
Trassenkampf Dokumentarfilm von Konstanze Radziwill. Heimspiel Bremen 182
In den 70er Jahren sollte der größte Teil des alten Bremer Ostertorviertels, Teile des Steintors und des Buntentors auf Beschluss des Senats dem Erdboden gleichgemacht werden. Der Bau der sogenannten „Mozart-Trasse“, des östlichen, noch fehlenden Abschlusses einer Stadtautobahn galt als unabwendbar.
Die Trasse Schauspiel am Theater Bremen
Regie, Konzept, Spiel: Daniel Fries
„Architektur besteht aus Traum, Phantasie, Kurven und leeren Räumen.“ (Zaha Hadid) — Bremen in den 1970er Jahren. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos. Die Zukunft braucht Raum, das Alte soll weichen. Mit der „Mozarttrasse“ soll eine gewaltige Schneise durch die östliche Vorstadt geschlagen, die Weser gequert und die Stadt den Erfordernissen des Verkehrs angepasst werden: die Utopie einer Zukunft, die so nicht eintraf.
Info und Termine: www.theaterbremen.de
Diese Inszenierung ist der Anlass, den Dokumentarfilm von Konstanze Radziwill wieder einmal im Kino zu zeigen.
Film und Gespräch am 22. Mai
Vor gut 40 Jahren sollte der größte Teil des alten Bremer Ostertorviertels für den Bau der Stadtautobahn, genannt „Mozart-Trasse“, abgerissen werden. Doch einem Häuflein Querulanten, konzentriert im SPD-Ortsverein Altstadt, gelang es, den Widerstand erfolgreich zu organisieren. Der Film ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines Politkrimis, in dem es um Städtebau, Macht, Filz, Kapitalinteressen und den erfolgreichen Widerstand der Betroffenen geht – ein bis heute brandaktuelles Thema. P.S.: Im Januar 2009 wurden die Mitstreiter des damals gegründeten "Arbeitskreises Ostertorsanierung" mit der "Bremer Auszeichnung für Baukultur" geehrt.
Fr 22.05.2026 um 17:30h
Kommunalkino Bremen
City46 – Birkenstr.1
Kartenreservierung per Telefon
0421 - 957 992 90 (auch AB, nur bis zum Vortag möglich)
Tickets
In Kooperation mit dem City 46 und dem Bremer Theaeter.
2009: "Bremer Auszeichnung für Baukultur" Heimspiel 58
Im Januar 2009 wurden die Mitstreiter des damals gegründeten "Arbeitskreises Ostertorsanierung" mit der "Bremer Auszeichnung für Baukultur" geehrt. Die Laudatio hielt Bürgermeister a.D. und damalige Präsident des Senats Hans Koschnick (SPD) und ehrte damit das Engagement von Dieter Decker, Olaf Dinné, Hanna Ehmke, Hans-Jürgen Kahrs, Ursel und Thomas Kerstein, Wolfgang Linder, Uwe Martin, Karten Schwerdtfeger, Gert Settje, Hans Martin Sixt, Ulrike Schellpeper und Herbert Wulfekuhl (alphabetisch).
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