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April 2014
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Sonntag, 13.4.2014 11:00, Schauburg Bremen Eugenia Gortchakova: Drei Filme Die Matinee präsentiert ihre neusten Arbeiten wie "Der erste" und "Törtchen und Teufel", die im Rahmen ihres Berlin Stipendiums des Senators für Kultur Bremen 2013 entstanden sind. Gezeigt wird auch "Altérité/Andersheit" - eine neue Fassung des prämierten Konzepts des Videokunst Förderpreises 2011/2012 (zusammen mit K.Hoffmann). Zur Seite ...

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Mittwoch, 30.4.2014 19:00, Schauburg Bremen Ostournauten: die Tajik Ralley 2013 Dokumentarfilm von Alexander Kodisch: „Es ist niemals zu spät um ein bisschen verrückt zu sein!“ Unter diesem Motto startet am 11. August 2013 die Tajik Rallye 2013 in München. Die Tajik Rally ist eine fast 10.000 Kilometer lange Rallye von München nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Dieses automobile Abenteuer gilt es in knapp drei Wochen zu bestehen um vor Ort Spenden für den guten Zweck zu überbringen. Zur Seite ...

       
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Gesellschaft für Aktuelle Kunst am 9.12.2007, 12:00 Uhr

9.12.2007, 12:00 Uhr

Vortrag / Lesung: VKP 2007 - Preise

Veranstalter:
Videokunst Förderpreis, Jürgen Amthor
Hinter der Holzpforte 1
28195 Bremen
0421- 7084891
vkp(at)filmbuero-bremen.de
http://www.filmbuero-bremen.de/
Ort:
Gesellschaft für Aktuelle Kunst
Teerhoof
Bremen
Ort in Google Maps

VKP 2007 - Preise

Aus den eingereichten Projekten wurden von der Jury drei Preisträger gewählt. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 9.Dezember.

Jurybegründung

Die Jurymitglieder

Astrid Nippoldt (Videokünstlerin Bremen/Berlin),

Christian Katti (Medienwissenschaftler Köln)

Sönke Magnus Müller (Galerist Berlin)

 

2007 prämiert die Jury die Konzepte von Aram Bartholl und Maximilian Moll. Der Förderpreis wird an Stephane Leonard vergeben. Kuratiert wird die Ausstellung zur Präsentation der Preisträger von Marikke Heinz-Hoek. Mit freundlicher Unterstützung des Senators für Kultur, Radio Bremen, der Landesmedienanstalt Bremen und dem Künstlerinnenverband Bremen.

 

SOCIIAL von Aram Bartholl

Aram Bartholl untersucht in seinen Arbeiten die Rückwirkungen des digitalen Zeitalters auf unseren Alltag indem er oft in überraschend einfacher weise Dinge aus dem Internet in die physische Realität zurückholt und die technische Komplexität der digitalen Welt an der Simplizität dieser Gegenüberstellungen spiegelt. Die unwillkürliche Komik dieses Transfers eröffnet erstaunliche Reflexionspotentiale. Bartholl wird im Rahmen der Ausstellung eine 20-minütige Performance präsentieren, welche die Frage nach der sozialen Komponente so genannter Web-2.0-Dienste in Konfrontation mit einem von vier Personen aufgeführten Videospiel thematisiert.

Aram Bartholl www.datenform.de

 

KEEP THE FIRE BURNUNG von Maximilian Moll

Maximilian Molls zum Teil mehrteilige Videoarbeiten zeigen eine große filmische Reife. In seinen Dramaturgien beweist er das Talent, narrative Strukturen mit großer Einfachheit auf unmittelbare, beinahe natürliche Weise in ihrer Komplexität zu formen. Dabei experimentiert er zuweilen mit scheinbar kontingenten Schnittfolgen und diversem visuellem Material. Im umfangreichen Œuvre Maximilian Molls findet der Ton zu einer eigenständigen Qualität. Der oft dominante, wenngleich präzise gesetzte stakkatohafte Rhythmus lässt die Bilder nicht im Illustrativen kreisen, sondern spannt die Atmosphäre über den Bildraum hinaus weiter auf.

Maximilian Moll www.maxxximilian.com

 

 

NEW YORK STREET ENSEMBLE von Stephane Leonard

Bei Stephane Leonard, der sich in seinen Arbeiten stark von musikalischen Kompositionen leiten lässt, beeindruckte die Jury besonders die atmosphärische Dichte und die Suggestionskraft im Zusammenspiel von Bild und Ton, dies vor allem in seinem Experimentalfilm silence. Die Intensität und Qualität der Bilder erstreckt sich, begünstigt durch subtile Klanglandschaften und Soundkompositionen, auf inhaltliche Dimensionen, ohne eine Festlegung auf simple Erzählstränge. Gegenüber dem Visuellen erhält hier die Tonebene eine eigenständige und gleichwertige Bedeutung für das Werk. Von der Arbeit New York Street Ensemble erwartet die Jury eine ähnlich intensive Amalgamierung der visuellen und akustischen Dimension voller subversiver Kraft.

Stephane Leonard www.stephaneleonard.net