Microförderung 2025 die Förderentscheidungen
Über das Jahr 2025 verteilt werden insgesamt 5.300€ an Projekte vergeben. Davon kommen 5.000€ vom Senator für Kultur und 300€ aus privaten Spendengeldern.
Die Microförderung wird ermöglicht durch institutionelle Förderung des Filmbüros durch den Senators für Kultur Bremen und durch Spendengelder.
Evergreen Präsentation eines Experimentalfilmes von Yuliya Tsviatkova
Evergreen ist ein experimenteller Film, der die Verbindung zwischen Mensch und Wald aus persönlichen, politischen und kulturellen Perspektiven erkundet. Der Wald erscheint als lebendiges Wesen voller Erinnerung und Bedeutung. Im Film kann eine Person aufgrund politischer Repression nicht nach Belarus zurückkehren und erkundet die Wälder ihrer Kindheit über Google Maps. Dabei stößt sie auf ein klaffendes Loch im Wald, das auf ökologische Zerstörung und den Verlust von Heimat hinweist. Evergreen ist ein poetischer, stiller Protest und ein Klagelied für den Wald, für Heimat und für verlorene Verbindungen.
Sunrise Kurzfilm von Linus Winter
In Sunrise geht es um eine sommerliche Geschichte zweier Brüder, die eine turbulente Nacht in einem Kleingartenverein erleben. Es läuft nicht alles so wie gedacht, erst landen sie auf der falschen Party, dann werden sie bei der richtigen wieder herausgeworfen. Dennoch durchleben sie einen schönen Abend!
Delegationsreise Kanada Reisezuschuss für Astrid Menzel
Antrag auf einen Reisekostenzuschuss für die Teilnahme an der Delegationsreise „Producers Abroad 2025“ zum TIFF in Toronto und zum AIFF in Halifax
im September 2025. Ziel ist es für mein aktuelles Spielfilmprojekt „Zellophan“ eine geeignete kanadische Ko-Produktionsfirma zu finden und mein Branchennetzwerk zu erweitern.
Neuraths Matrosen Materialsicherung für einen Dokumentaressay von Jan van Hasselt
Der Film-Essay blickt in die Gedankenwelten dreier sehr unterschiedlicher Charaktere, die ihr Leben und Denken an ähnliche ästhetische Strategien knüpf(t)en. Ein Buch, das nie vollendet werden kann, eine Ringbuch-Sammlung aus tausenden Erinnerungsstücken und die Organisation des eigenen Lebensendes über heidnische Zahlensysteme und Personae. Der Film will diese Strategien nicht nur vorstellen, sondern sich formal in deren Fahrwasser begeben.
Think the image, don't make it! Materialsicherung für einen Portraitfilm über Frieder Nake von Monika B. Beyer
1965 - 2025, 60 Jahre Computerkunst, Frieder Nake ist einer der „3N“ (Nees/Noll/Nake), die 1965 computergenerierte Kunst ausstellen. 1963 programmiert er an der TH Stuttgart die erste Software für den »Graphomat Z64«, der legendären Zeichenmaschine des Computererfinders Konrad Zuse. 1972 -2024 war er Professor für Computergrafik und interaktive Systeme an der Universität Bremen. Er ist ein wacher und ein wissend kritischer Geist mit dem Technikumgang als Mensch. „Einmaliges und Beliebiges. Künstliche Kunst im Strom der Zeit“ (Frieder Nake)
Chiasma Produktionszuschuss für Magdalena Tigili
Chiasma is a short film shot on Super 8 by visual artist Madalena Tigili (Athens/Bremen), portraying the working process of painter Achim Bertenburg. Rather than documenting in the traditional sense, the film explores perception as a quiet form of archaeology—tracing the act of painting as a search for beauty in the unnoticed, and a longing for meaning beneath the visible.
Alex & Lukas: "Morgenland" Produktionszuschuss für ein Musikvideo von Alexander Diosegi und Lukas Brennecke
Welchen Einfluss hat die Erderwärmung auf unseren Alltag hier in Deutschland? Dürre, Extremwetter, ansteigender Meeresspiegel, strapazierte Lieferketten, Hitzetode - für „Morgenland“ (AT) beziehen wir uns auf realistische Prognosen, um das Szenario, auf das wir leider aktuell zusteuern audiovisuell greifbar darzustellen. Mit zynischen Textzeilen aber ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, legen wir den Finger in die Wunde. „Morgenland“ (AT) liefert keine Ursachenanalyse, keinen Vorschlag zur Klimarettung - sondern einen Ausblick. Ehrlich, ungeschönt und aufreibend. Damit möchten wir für die Welt auf die wir zusteuern sensibilisieren und ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen!
Der Dreh wurde von lokaler Presse wie dem Weser Kurier, aber auch von RTL Nord mit einer kurzen Drehreportage begleitet. Hier jetzt der YouTube-Link: https://youtu.be/U0-DOWKkfB4?si=FDA3Oym9Fdp7rRRS
Don't Kill My Home Dokumentarfilm von Jannes Schmidt
Der Film beschäftigt sich mit dem Thema „Abriss von Wohngebäuden“ und untersucht dies am konkreten Beispiel des eigenen Wohnhauses, welches Ende 2025 abgerissen werden soll. Neben der Betrachtung des aktuellen Beispiels wird auch die allgemeine Geschichte und Entwicklung des Abrisses thematisiert und beleuchtet, wie sich dieser Prozess historisch entwickelt hat und wo wir heute stehen.
Farmland Dreamland Produktionszuschuss zu einem Super-8-Film von Qianlin Zhao
Henan Province, located in the middle and lower reaches of the Yellow River, is one of the birthplaces of ancient Chinese civilization, consisting of plains and basins, mountains, hills, and river and sea surfaces.
Bad Luck Vertriebszuschuss für einen Kurzfilm von Jan Eilhardt
Intersektionelles Musical um ein aktivistisches Tanz-Kollektiv behinderter und nichtbehinderter Personen, dessen anstehende Premiere durch den verstauchten Fuß einer Solistin auf der Kippe steht und dessen Zukunft nur garantiert ist, wenn die Tänzer:innen in kürzester Zeit mit einer findigen Lösung kommen, statt in den Abgründen privater Befindlichkeiten zu versinken.
Eine Produktion von tanzbar_bremen
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Fotorevolte Vertriebszuschuss für einen Animationsfilm von Jule Körperich
Reisezuschuss zum Filmfestival Ann Arbor, USA
Liebesbrief an einen Baum Vertriebszuschuss für einen Kurzfilm von Simona Theoharova
Eine junge Frau entdeckt im Stamm eines Baumes einen Brief, den eine ältere Frau einst an diesen Baum geschrieben hat und findet dadurch wieder eine tiefere Verbindung zur Natur. Basierend auf einer wahren Geschichte.
Klänge sehen, Farben hören. Siegrid Ernst Vertriebszuschuss für einen Portaitfilm von Monika B.Beyer
Der Film beleuchtet die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Siegrid Ernst und bildenden Künstlerinnen im Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK. Mit ihrem musikalischen Wirken hat Siegrid Ernst als eine der ersten Frauen im Fach Komposition für zeitgenössische Musik national und international Gehör gefunden. Sie initiierte eine Vielzahl von interdisziplinären Projekten, welche die bildenden Künste mit musikalischen Darbietungen verbanden. Sie war eine große Netzwerkerin. Siegrid Ernst 1929 – 2022
Go To Hell Goliath Vertriebszuschuss für den Kurzfilm von Luis Janßen und Andrii Smirnov
Obwohl er von der Akademie der Künste abgelehnt wurde, studiert David dort inoffiziell und kämpft dabei gegen die Institutionen, um seinen Frieden zu finden. Ein Kurzfilm über die Irrungen und Wirrungen an der Kunstakademie.
Sweet and Steady Materialsicherung für einen Dokumentarfilm von Saied Behbahaninia
Dieser Film bietet einen persönlichen Einblick in das Leben mit Typ-1-Diabetes, von der Diagnose im Teenageralter über tägliche Herausforderungen und den prägenden Einfluss des Arztes bis hin zu Verbindungen mit anderen Diabetikern, die ein neues Gemeinschaftsgefühl schaffen. Mit einzigartigen Geschichten aus verschiedenen Lebensbereichen feiert der Film Selbstfürsorge, Resilienz und unerwartete Verbindungen – und zeigt, dass ein erfülltes Leben trotz einer chronischen Krankheit möglich ist.
Fasia Vertriebszuschuss für den Dokumentarfilm von Re Karen, Produktion Gernot Steinweg
Zuschuss für die Herstellung eines DCP in 2 K von der internationalen Fassung des Films „Fasia, Defiant Women and a Troubadoura“. Der Film läuft im Regionalen Wettbewerb des FilmFest Bremen und soll darüber hinaus auch auf anderen internationalen Festivals im Ausland gezeigt werden.
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Stadt der Moderne Produktionszuschuss für eine Videoinstallation von Hanna Stijnen
Nachdem sich die Stadt Chemnitz lange als Stadt der Moderne verstand, wird sie in diesem Jahr zur Kulturhauptstadt Chemnitz. Zeitweise war sie auch unter dem Namen Karl-Marx-Stadt bekannt.
Beijinhos, Xau Xau (Küsse, tschüss tschüss) Produktionszuschuss für einen Essayfilm von Catarina Garcia
Zuerst wollte ich einen Film über das Leben meines Vaters in Ägypten und mein Leben in Deutschland realisieren. Das hat nicht geklappt. Eines Tages fragte ich ihn, warum hat er sich entschieden zu emigrieren. Er antwortete: „Damals war jeder in Portugal ein Emigrant.“
Diese Antwort hat mich zum Nachdenken gebracht: Warum habe ich mich auch entschieden zu Emigrieren? Beijinhos, Xau Xau ist eine persönliche Suche nach dem Gefühl der Zugehörigkeit. Ist das nicht eine immanent menschliche Frage?
Beratung bei und Einreichung an
Filmbüro Bremen
Saskia Wegelein-Golovkov
Mail: (Email-Adresse)
Telefon: 0421-708 4891

