Microförderung 2026 die Förderentscheidungen

Über das Jahr 2026 verteilt werden insgesamt 5.000€ an Projekte vergeben. Die Fördermittel können durch private Spenden erhöht werden.

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Die Microförderung wird ermöglicht durch institutionelle Förderung des Filmbüros durch den Senators für Kultur Bremen und durch Spendengelder.

Die Förderentscheidungen

In wechselnder Zusammensetzung entscheidet der Vorstand des Filmbüros über die eingereichten Anträge. Gefördert wurden dieses Jahr folgende Projekte.

Katy Kurzfilm von Simona Theoharova

Förderung der Projektentwicklung
Teheran, 10. Juli 1988. Die 22-jährige Katý fährt mit ihren Eltern durch die Stadt, als die Familie von der Sittenpolizei angehalten wird. Um ihre Mutter zu schützen, widersetzt sich Katý einem Polizisten — und wird umgehend festgenommen. Was folgt, sind 24 Stunden, die ihr Leben prägen werden. In der Vozara-Haftanstalt, gemeinsam mit ihrer Mutter und zwei Dutzend weiteren Frauen, erlebt Katý ein willkürliches Verhör, ein Urteil ohne Gerechtigkeit, zwanzig Peitschenhiebe. Und doch: statt zu zerbrechen, steht sie auf.KATÝ ist eine Geschichte über Widerstandskraft. Über Frauen, die sich gegenseitig halten, inmitten eines Systems, das sie brechen will. Über die Grauschattierungen eines Regimes und den jugendlichen Mut, dem es nicht gewachsen ist.Basierend auf einer wahren Geschichte.

Trassenkampf Dokumentarfilm von Konstanze Radziwill

Förderung einer gemasterten DCP
In den 70er Jahren sollte der größte Teil des alten Bremer Ostertorviertels, Teile des Steintors und des Buntentors auf Beschluss des Senats dem Erdboden gleichgemacht werden. Der Bau der sogenannten „Mozart-Trasse“, des östlichen, noch fehlenden Abschlusses einer Stadtautobahn galt als unabwendbar.
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My Hous is Dying Dokumentarfilm von Jannes Schmidt

Förderung von Vertriebsmaßnahmen
‚My House is dying’ hinterfragt die in Europa verbreitete Praxis, funktionstüchtige
Gebäude abzureißen. Am Beispiel meines eigenen Hauses von 1948, das trotz
Bewohnung dem Abriss überlassen wird, zeigt er, wie Ressourcen verloren gehen,
Wohnraum verschwindet und Bewohner verdrängt werden. Der Film stellt die Frage,
warum Abriss als selbstverständlich gilt und was dabei unwiederbringlich verloren geht.
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What Remains is Change Dokumentarfilm von David Würdemann

Förderung der Untertitelung
Ein Stück Boden in Bremen. Neun Jahrzehnte. Fünf radikale Transformationen: Nazi-Flakkaserne, DP-Camp für über eine Million Vertriebene, Bundeswehrkaserne, internationale Universität. Der Künstler Joe dokumentiert diese Geschichte durch Zeichnungen der Bremer Stadtmusikanten – vier Kreaturen, die nur gemeinsam überlebten.
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Reisezuschuss "Cannes Talents" Astrid Menzel

Reisezuschuss zur Projektentwicklung

Katzenmann Kurzfilm von Dennis KLose

Förderung der Produktion
In der Groteske "Katzenmann" von Matthias Wissmann geht es um einen Jäger und seine Katze, die eifersüchtig auf die neue Liebschaft ihres Herrchens wird.

Cuerpa Mostra Experimentalfilm von Alina Bardavid

Förderung der Produktion. AT: Monster Making: DIY
An experimental short film that reflects on monstruosity as a method. Live-action footage, hand-built electronic prosthetics and e-waste are combined with self-produced body sound and open-source AI generative processes.
The film will be created and exhibited in a two-week residency inside the MS Dauerwelle boat where its inside will be re-skinned mainly using plastic trash. The space will become both the set and the organism that produces the images and sounds the film is made from.
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Kommen und Gehen Essayfilm von Qiuqiao Li

Förderung der Festivaleinreichung.
Qiuqiao rekonstruiert in Träumen seine diasporische Existenz in Deutschland. Zwischen einem chinesischen Restaurant in Bremen, Erinnerungen an die Heimat und der fremden Welt erkennt er: Alle sind gefangen im endlosen Dazwischen – ohne neue Heimat in Deutschland, ohne Rückkehr in die alte. Wie ein Fluss treibt er durch Traumzyklen.
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The Zone of Belonging Dokumentarischer Experimentalfilm von Yuliya Tsviatkova

Förderung der Produktion
Nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 prägten radioaktive Verseuchung, staatliches Schweigen und Zwangsumsiedlungen das Leben in Belarus. The Zone of Belonging arbeitet mit Archivmaterial, insbesondere Aufnahmen des „Chernobylski Schlyah“, einer seit 1989 stattfindenden Gedenk- und Protestdemonstration. Die Videoarbeit zeichnet nach, wie aus gemeinsamer Verletzlichkeit Räume von Solidarität, Zugehörigkeit und politischem Handeln entstanden.

Bad Luck Kurzspielfilm von Jan Eilhardt

Der vom Filmbüro Bremen mitfinanzierte Kurzfilm 'Bad Luck' tourt erfolgreich auf deutschen und internationalen Filmfestivals. Der Film feierte bei den Hofer Filmtagen seine Weltpremiere, wurde dann bei den Biberacher Filmfestspielen, bei interfilm Berlin, Slovak Queer Film Festival und demnächst beim Riga International Short Film Festival 2ANNAS gezeigt. Um den Film auf dem französischen und spanischen Markt zu präsentieren, benötigen wir entsprechende Untertitel.
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Kunst in Bewegung. Wolfgang Zach Portraitfilm von Monika B. Beyer

Förderung von Vertriebmaßnahmen
Grafsche Gestaltung Plakat, Druckkosten, Versendung der DVD mit Booklet an Archive und Kunstsammlungen. Der Film wurde in 2021 mit einer Microförderung für Materialsicherung/ erste Filmaufnahmen eines einmaligen Ereignisses innerhalb der Ausstellungspraxis des Künstlers Wolfgang Zach gefördert.
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Born Again Experimentalfilm von Alex Beriault

Förderung der Präsentation in Venedig
“Born Again.” ist ein intimes Video-Selbstporträt und die jüngste Performancearbeit von Alex Beriault, entstanden am Muskoka River in Zentral-Ontario, Kanada. Die Künstlerin filmt sich selbst, richtet die Kamera sichtbar ein und positioniert ihren Körper bewusst innerhalb des Bildraums.
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Yiddish! Vey iz mir Dokumentation von Gernot Steinweg

Förderung von Vertriebsmaßnahmen
Spurensuche in Deutschland und Israel nach einer fast vergessenen Sprache und Kultur

Soyuz: Cichi Karachod Musikvideo Super-8 von Andrij Smirnov

Förderung der Produktion
Das geplante Super-8-Musikvideo begleitet die Band SOYUZ bei einer Live-Performance des Stücks „Cichi Karahod“ aus dem Album „KROK“, aufgenommen während eines Konzerts in Berlin. „Krok“, das auf Belarussisch „Schritt“ bedeutet, steht sinnbildlich für Bewegung, Veränderung und die Wege, die die Band in den vergangenen Jahren gegangen ist – von Minsk über Warschau bis zu internationalen Bühnen.
Der Film wird mit zwei Super-8-Kameras aus unterschiedlichen Perspektiven gedreht und konzentriert sich auf Atmosphäre, musikalische Nähe und den Moment des gemeinsamen Spiels. Durch die analoge Bildsprache entsteht ein zeitloses, unmittelbares Porträt eines kollektiven musikalischen Moments.

Beratung bei und Einreichung an

Filmbüro Bremen
Saskia Wegelein-Golovkov
Mail: (Email-Adresse)
Telefon: 0421-708 4891

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Die Microförderung wird ermöglicht durch institutionelle Förderung des Filmbüros durch den Senator für Kultur Bremen und durch Spendengelder.

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