Mexican Me Dokumentarfilm von Can Mansuroglu und Imke Hansen-Mansuroglu

Für den obdachlosen „Deportado“ Manny ist die mexikanische Grenzstadt Tijuana die Endstation, seine Abschiebung die Quittung dafür, dass er in seinem früheren Leben nach den Regeln der mexikanischen Mafia „La Eme“ gelebt hat. Doch dem Ende mit Schrecken wohnt auch ein neuer Anfang inne.

Mecxican Me
Mecxican Me

Jurybegründung: „Mexican Me“ blickt in eine Lebenswirklichkeit, die den meisten Menschen fremd anmuten dürfte: ein Leben jenseits der gerade entstehenden amerikanischen Mauer in der mexikanischen Grenzstadt
Tijuana. Das Porträt über den einstigen Mafioso Manny nimmt uns mit in eine Welt jenseits der üblichen Medienberichterstattung und zeigt eindrucksvoll, wie sich konkrete Politik auf die Lebensbedingungen der davon betroffenen Menschen auswirkt.

2020 wurde die Projektvorbereitung gefördert.

Can Mansuroglu, Imke Hansen-Mansuroglu. Foto: Ben Eichler
Can Mansuroglu, Imke Hansen-Mansuroglu. Foto: Ben Eichler

Imke Hansen-Mansuroglu & Can Tobias Mansuroglu sind Filmemacher. Can hat in Bremen Journalistik studiert; Imke Medientechnik, irgendwo in Niederbayern. In München kreuzten sich ihre Wege. Dort arbeiteten sie gemeinsam an der Kinderwissenssendung „Checker Can“. Er vor, sie hinter der Kamera. Aus Liebe zum Dokumentarfilm checkten sie aus der Festanstellung aus und reisen seitdem durch die Welt auf der Suche nach Geschichten. Besonders wichtig ist den beiden ein empathischer Blick und die Nähe zu ihren Protagonisten. Momentan arbeiten sie an ihrem Kino Debüt „Where is my Mind?“ (AT). Einem Dokumentarfilm darüber wie weit Freundschaft in schweren Zeiten reichen kann und darf.

filmstart6 flyer
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Gefördert durch das Projektstipendium Filmstart, einer Kooperation von Filmbüro Bremen und nordmedia Fonds GmbH.

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