Ich will nicht laut sein müssen Kurzfilm vom Luxus Filmkollektiv
„Sie“ ist definiert; von Geburt an. Die Rolle, die sie zu spielen hat, wer sie ist, was sie ausmacht. Das Patriarchat muss abdanken. Denn wenn der eigene Körper und das eigene Geschlecht zu politischen Themen werden, ist es an der Zeit, dass auch die eigene Stimme gehört wird.
Spoken Word Film, D 2024, 6 Min
Konzept: Luxus Filmkollektiv: Eva Matz, Jonas Schmieta, Elena Ortega, Julia Schleißner, Jascha Loos.
Die Protagonist:innen bekommen von Geburt an eine Rolle zugeschrieben. Die Rolle des Mädchens, der Frau, in die sie hineinwachsen sollen. Eine Rolle, die ihnen ganz genau vorschreibt, wie sie zu sein haben, was sie zu sagen haben und was nicht, wie sie auszusehen und sich zu benehmen haben. Sie werden objektiviert, von außen definiert und immer wieder werden ihre Grenzen auf psychischer, wie physischer Ebene überschritten. Sie fühlen sich gezwungen, sich mit Feminismus auseinanderzusetzen und dafür zu kämpfen, weil die Zustände so, wie sie sind, nicht bleiben können.
Jurybegründung: Das Bild- & Sprachrohr (ab 2024: Luxus Filmkollektiv) macht seinem Namen alle Ehre: Die Kombination aus lyrischem Spoken Word und visuellem Konzept, Szenenbild und Drehbuch greifen perfekt in einer kämpferischen Form ineinander.
Empowerment und Humor – geht das zusammen? Die Jury denkt ja.
Unter der Überschrift Luxus Filmkollektiv entstehen Kurzfilme, die der Poesie des 21. Jahrhundert eine neue Bühne geben. Das Kollektiv setzt sich zusammen aus Text & Regie Eva Matz, Bildgestaltung & Produktion Jonas Schmieta, Kostüm- & Szenenbildnerin Elena Ortega und Julia Schleißner, sowie Produktion Jascha Loos. Alle leben und/oder arbeiten freiberuflich in Bremen.
www.luxusfilmkollektiv.de/
www.instagram.de/luxusfilmkollektiv
Aufführungen und Preise
Bremer Frauenkulturförderpreis 2025 für ICH WILL NICHT LAUT SEIN MÜSSEN
Der Preis im Bereich "Vision" ehrt Künstlerinnen und kulturschaffende Frauen, die mit außergewöhnlicher künstlerischer Exzellenz und innovativen Ideen neue Maßstäbe in der Kultur setzen, Traditionen brechen, neue Herangehensweisen schaffen und damit einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ihn gewann Eva Matz mit ihrem Filmprojekt "Ich will nicht laut sein müssen". In dem Film geht es um Rollenzuschreibungen von außen, die Mädchen und Frauen genau vorschreibt, wie sie zu sein haben und wie nicht und wo sie hineinzuwachsen haben. Durch diese Definition von außen werden dabei immer wieder ihre Grenzen auf psychischer und physischer Ebene überschritten. Der Film ist eine performte feministische Poesie in einem Künstlerinnen-Film einer exzellenten Filmemacherin aus der Jungen Szene, die auch genreübergreifend im Bereich des Poetry Slam unterwegs ist und mit leisen, starken Tönen dafür kämpft, dass die Zustände so, wie sie sind, nicht bleiben können. www.senatspressestelle.bremen.de
10.Filmfest Bremen 19.-23.03.2025: Bremer Premiere
Do 20.3. 20.30, So 23.3. 16.00 im Atlantis. Kurzfilmblock Innovation "Wer oder was?"





