September 2021 bundesweite Aktionstage

LET's DOK 2021 Programm in Bremen und Bremerhaven

Wir sind überzeugt: Dokumentarfilme zeigen diverse Perspektiven, vielfältige Haltungen und haben einen gesellschaftlichen Auftrag. Dokumentarfilme wollen gesehen werden – auf der großen Leinwand, mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Dafür stehen die bundesweiten Dokumentarfilmtage der AG DOK.

LETsDOK 2021
LETsDOK 2021

Initiiert von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) feiern wir zum zweiten Mal den Dokumentarfilm in deutschlandweiten Aktions-Tagen. In Bremen finden verschiedene Veranstaltungen dazu statt: Filme und Gespräche, aber auch Rechercheberichte.

Das bundesweite Programm gibt es hier:
www.letsdok.de

filmbuero 2020 orange 300px
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Das Filmbüro Bremen hat seit Gründung 1988 einen Fokus auf den Dokumentarfilm. Seit 1991 vergibt es den Bremer Dokumentarfilm Fördepreis für die Recherche einer Dokumentarfilm-Idee. In diesem Jahr wird die aktuelle Ausschreibung während der LETsDOK Aktionstage eröffnet.
Für das Publikum gibt es eine breites Programm an Dokumentarfilmen in Bremen und Bremerhaven:

Donnerstag, 09.September 2021 Heimspiel 160 im City46 um 20:30

09.-21.09.2021 um 20:00 Bremer Premiere im City46. Weitere Termine im September

Mucha. Zwischen Popkunst und Slawischem Epos – Heimspiel 160

Dokumentarfilm von Roman Vávra über den Jugendstil-Künstler Alfons Mucha. Die Bremer Premiere des Films findet im Kommunalkino City46 in Anwesenheit von mehreren Teammitgliedern statt und wird durch ein Filmgespräch abgerundet.

weitere Aufführungen MUCHA:
Fr. 10.9., So. 12.9. + Di. 14.9. / 17:30
Sa. 11.9. + Mi. 15.9. / 20:00
Do. 16.9., Sa. 18.9. + Mo. 20.9. / 18:00
Fr. 17.9., So. 19.9. + Di. 21.9. / 20:30

Sa./So. 11./12. und 17.September 2021 Seestadt Archiv Bremerhaven

11.-17.09.2021 im RISK, Bremerhaven

LÜTTE DOKU - das Seestadt Archiv Bremerhaven präsentiert

Die LÜTTE DOKU 2021 zeigt Film- und Kunstdokumentationen mit Bremerhavenbezug an verschiedenen Orten der Stadt.

Montag, 13.September 2021 Cinema Ostertor um 20:15

ATOMKRAFT FOREVER

Atomkraft Forever
Atomkraft Forever

Dokumentarfilm I 94 min I 2021 I Regie: Carsten Rau
2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch dass damit das nukleare Problem gelöst wäre, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Illusion: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten: Von 27 EU-Staaten betreiben 13 Atomkraftwerke – und der Ausbau geht weiter.
www.camino-film.com/filme/atomkraftforever/
www.cinema-ostertor.de/

Donnerstag, 16.September 2021 Transformartini, Martinistraße/Pieperplatz, am Naturturm um 19:00

Visionen einer Stadt „Swim City Bremen“

Swim City
Swim City

Im Rahmen des Erlebnisraum Martinistraße veranstaltet das b.zb Bremer Zentrum für Baukultur und Transformartini Sternkultur UG in Kooperation mit S AM Schweizerisches Architekturmuseum einen Abend mit Film und Talk.

Swim City - der Talk um 20 Uhr
Wir laden zu einem Gespräch mit der Senatsbaudirektorin Frau Prof. Dr. Iris Reuther, Dr. Christian Jacobs und Prof. Dr. Christian von Wissel (b.zb) über die Zukunft der Stadt an der Weser . Astrid Sauerteig, Architektin aus Luzern, erzählt anschließend, was die Bremer:innen von den Schweizer:innen lernen könnten.

Swim City - der Film um 19:00 und 20:00

Film über das Flussschwimmen aus der Swim City Ausstellung
Das Flussschwimmen als Masssenbewegung – eine Schweizer Erfin­dung des 21. Jahrhunderts. Städte wie Basel, Bern, Zürich und Genf haben den Fluss seit Jahrzehnten schrittweise als natürliche, öffentliche Ressource in der gebauten Umwelt erschlossen. Der Fluss wurde so zum Vergnügungsort direkt vor der Haustür, der fest im Alltag verankert ist. Bewundernd schaut das Aus­land auf die Badekultur an Rhein, Aare, Limmat und Rhone. Städte wie Paris, Berlin, London und New York sehen darin ein Vorbild, wie sie ihre Fluss­räume wieder als räumliche Ressour­ce zurückgewinnen können, um die urbane Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern.
www.autofreierstadtraum.de
Trailer bei www.youtube.com

Samstag, 18.September 2021 Thementag Mobilität auf dem Open Space Domshof um 19:45

Swim City - Film + Gespräch mit dem Filmemacher Jürg Egli um 19:45

Swim City
Swim City

Film über das Flussschwimmen aus der Swim City Ausstellung
Das Flussschwimmen als Masssenbewegung – eine Schweizer Erfin­dung des 21. Jahrhunderts. Städte wie Basel, Bern, Zürich und Genf haben den Fluss seit Jahrzehnten schrittweise als natürliche, öffentliche Ressource in der gebauten Umwelt erschlossen. Der Fluss wurde so zum Vergnügungsort direkt vor der Haustür, der fest im Alltag verankert ist. Bewundernd schaut das Aus­land auf die Badekultur an Rhein, Aare, Limmat und Rhone. Städte wie Paris, Berlin, London und New York sehen darin ein Vorbild, wie sie ihre Fluss­räume wieder als räumliche Ressour­ce zurückgewinnen können, um die urbane Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern.
www.autofreierstadtraum.de
Trailer bei www.youtube.com

Samstag, 18. September 2021 "Strese54" um 19:30

Stresemannstr. 54, 28207 Bremen

18. September 2021 19:30 in der Strese54

Dokumentar-Kurzfilme

Ein Programm aus kurzen regionalen Dokumentarfilmen und Gespräche mit den Filmschaffenden - endlich wieder ein Netzwerktreffen.

Sonntag, 19.September 2021 Gondel um 12 Uhr

Salzburg im Kino: Mozart - Le Nozze di Figaro (2006)

Österreich, 2006 202′ Min. 100 Jahre Salzburger Festspiele im Kino!
Regie: Claus Guth
Mit: Bo Skovhus, Anna Netrebko, Ildebrando D'Arcangelo, Dorothea Röschmann, Christine Schäfer, Franz-Josef Selig Wiener Philharmoniker

le nozze di figgaro
le nozze di figgaro

Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn glatt selbst heiraten. Und der Page Cherubino schwärmt einfach gleich für alle Frauen. Wer liebt jetzt wen? Und warum die ganze Verwirrung? Mozarts "Le Nozze de Figaro" ist dahingehend wahrscheinlich eine der vertracktesten Opern. Klarheit bringt die Bildregie von Brian Large, "der weltweit führende Großmeister des Musik- und Opernfilms" (Klassikakzente). Den Klassenkampf auf der Bühne befeuert der legendäre Nikolaus Harnoncourt aus dem Orchestergraben, der "[...] in der ersten echten Salzburger Premiere [...] eine Revolution aus dem Orchestergraben anzettelt" (FAZ). Auf der Bühne brillieren Anna Netrebko und Mozart-Bariton Ildebrando d'Arcangelo als heimliches Traumpaar der Opernwelt. Anlässlich Mozarts Geburtstag am 27. Januar erstmals in Ihrem Kino! (Quelle: Verleih)

www.salzburgimkino.de
www.bremerfilmkunsttheater.de

Sonntag, 19.September 2021 FOKUS:DOK Bremer Dokumentarfilm Förderpreis im City46 um 17:30

Was wird eigentlich aus den Projekten, deren Recherche mit dem Bremer Dokumentarfilm Förderpreis gefördert wurde?

19.9.2021 17:30 im City46 Bremen

Fokus: Dokumentarfilm

Das Filmbüro Bremen hat seit Gründung 1988 einen Fokus auf den Dokumentarfilm. Seit 1991 vergibt es den Bremer Dokumentarfilm Fördepreis für die Recherche einer Dokumentarfilm-Idee. Aber was wird eigentlich aus den Projekten, deren Recherche mit dem Bremer Dokumentarfilm Förderpreis gefördert wurde?

Der Filmkünstler Philip Widmann hatte seinen Dokumentarfilm SZENARIO auf der Berlinale, sein nächster Film – ebenfalls von Bremen gefördert – konnte bisher noch nicht produziert werden. Dennoch haben die Recherchen zu den RUINEN VON B in verschiedener Form ein Publikum gefunden. In einem Bild-Ton-Vortrag wird der doppelte Preisträger darüber berichten.

Magazin A: Die Ruinen von B. – Recherche von Philip Widmann

Eine filmische Recherche zum ersten libanesischen Tonfilm, zur Erforschung antiker Stätten im Orient durch das Deutsche Reich und zu aktueller archäologischer Arbeit nahe der syrischen Grenze öffnet den Blick auf grundlegende Fragen von Identität, Bedeutung und Wert.

2020 erhielt Orhan Çalışır den Dokumentarfilm Förderpreis für die Recherche von den FRAUEN VON DER SCHOKOLADENFABRIK über türkische Gastarbeiterinnen an der Bremer Hachez-Fabrik. Er wird zum aktuellen Stand berichten.

19.09.2021 um 17:30 Uhr Recherchebericht bei Fokus: Dokumentarfilm

Die Frauen von der Schokoladenfabrik – Dokumentarfilm von Orhan Çalışır

Anfang der 1970er Jahre kam eine größere Gruppe türkischer Frauen als Gastarbeiterinnen in die Bremer Schokoladenfabrik Hachez. Junge Frauen, die alleine ins Ausland gingen. Es geht um die Geschichte dieser Frauen, die heute mit ihren Kindern und Enkelkindern in Bremen leben.

Im Anschluss lädt das Filmbüro zum Netzwerken ein und eröffnet die Ausschreibung zum 21. Dokumentarfilm Förderpreis.

Bremer Dokumentarfilm Förderpreis

Der Bremer Dokumentarfilmförderpreis wird seit 1991 ausgelobt. Prämiert werden die Idee oder ein Treatment für einen Dokumentarfilm, der mit Hilfe des Preisgeldes zur Produktionsreife gebracht werden kann.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des LET‘S DOK Aktionstages der AG DOK statt. Initiiert von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) wird in diesem Jahr zum zweiten Mal der deutschlandweite Aktions-Tag für den Dokumentarfilm stattfinden, der das Genre auf vielfältige und lebendige Weise feiert.

Am und um den 19. September 2021 werden bundesweit in Kinos, aber auch an alternativen Veranstaltungsorten, sowie Mediatheken und Streaming-Diensten, Dokumentarfilme zu sehen sein, teils begleitet von Filmgesprächen, kuratierten Filmreihen und Paneldiskussionen, die rund um den Aktionstag stattfinden.
www.letsdok.de

Sonntag, 19.September 2021 City46um 20 Uhr

Garagenvolk

Garagenvolk3 BB
Garagenvolk3 BB

RUS 2020, 95 Min., russisch, deutsche UT
Die Garage als ultimativer Rückzugsort, an dem „Mann“ sich sicher und frei fühlen kann? Das scheint es in Russland gang und gäbe zu sein. Filmemacherin Natalija Yefimkina deckt in ihrem dokumentarischen Debut das geheime Leben von russischen Garagensiedlungen auf. Hinter jeder der zunächst so unscheinbar wirkenden Tore befindet sich ein Mikrokosmos ganz nach den Wünschen ihrer Bewohner individuell eingerichtet. Vor allem Männer wohnen, arbeiten und verbringen hier ihre Freizeit. Manche züchten Wachteln oder Hunde, einige treiben Sport oder stellen Kunstgegenstände her, andere haben sich bis tief in die Erde gebuddelt, um ihr Refugium zu vergrößern. Als Ort der Erholung und der Selbstverwirklichung sind diese Garagensiedlungen im russischen Norden eine feste Instanz.
„Durch das Leben in den Garagen kann man in Russland die Gesellschaft erzählen. Nicht nur die Alten sind in der Garage, sondern auch die Jungen. Nicht nur die Aufsässigen, sondern auch Bergwerksingenieure, Künstler, Musiker, Intellektuelle.” (Natalija Yefimkina, Regisseurin)

Im Anschluss: Filmgespräch mit Natalija Yefimkina

weitere Aufführungen GARAGENVOLK:

Do. 16.9., Sa. 18.9. + Mo. 20.9. / 17:30
Do. 23.9., Sa. 25.9., Mo. 27.9. + Mi. 29.9. / 20:30
So. 26.9. + Di. 28.9. / 18:00

www.city46.de

Sonntag, 19.September 2021 City46um 20:30 Uhr

09.-21.09.2021 um 20:00 Bremer Premiere im City46. Weitere Termine im September

Mucha. Zwischen Popkunst und Slawischem Epos – Heimspiel 160

Dokumentarfilm von Roman Vávra über den Jugendstil-Künstler Alfons Mucha. Die Bremer Premiere des Films findet im Kommunalkino City46 in Anwesenheit von mehreren Teammitgliedern statt und wird durch ein Filmgespräch abgerundet.

weitere Aufführungen MUCHA:

Fr. 10.9., So. 12.9. + Di. 14.9. / 17:30
Sa. 11.9. + Mi. 15.9. / 20:00
Do. 16.9., Sa. 18.9. + Mo. 20.9. / 18:00
Fr. 17.9., So. 19.9. + Di. 21.9. / 20:30

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