Achtung Aufnahme!
Schon die Aufforderung, für eine literarische Textpassage ein storybord zu entwickeln, in der präzise Angaben über die Räumlichkeiten zu machen sind und wie die Figuren in ihnen zu agieren haben und dies aus dem Text zu begründen, wird zu einer ungeahnten, intensiven Textauseinandersetzung führen.
Dieses storybord zu verfilmen, ist innerhalb kürzester Zeit mit einfachsten technischen Mitteln möglich und Film und Textpassage danach miteinander zu vergleichen ist ein weiterer intensiver Texterforschungsprozess.
Beispiele aus der Bayrischen Schulfilmbewegung können dies belegen und auch eigene Bespiele können hier angeführt werden.
Und die Aufgabe, einen physikalischen Versuch filmisch zu dokumentieren und möglicherweise daraus einen Film zu machen, der diesen Versuch erklärt und für andere nachvollziehbar macht, führt zu einer tiefen Durchdringung des Stoffes - ebenso wie in Biologie, Chemie, ......(Lernen durch Lehren)
Und erst die Kamera im Politikunterricht ......., da brechen völlig neue Dimensionen des Lernens auf.
Nun biete ich interessierten Kolleginnen und Kollegen an, eine solche filmische Erforschung eines Textes (oder eines Experimentes oder...oder...) bei Ihnen im Unterricht zu machen, weil ich weitere Filmbeispiele für meine Lehrerfortbildungen benötige.
Interessierte bitte ich, sich bei mir zu melden.
Und dies gerne weitergeben.
Jörg Streese
![]() Jörg Streese |
Studium Literaturwissenschaften, Politik und Philosophie, lernte bei Radio Bremen Filmregie, dann erste eigene Filme. Nach seiner Arbeit als Pädagoge in Initiativen für selbstentdeckendes Lernen, forschender und lehrender Mitarbeiter im Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen. Freier Filmemacher mit eigenem Equipment; mehrere Film-Preise. Sein zentrales Interesse liegt z. Z. in der Erforschung innovativer Formen des Lernens mit den Mitteln des bewegten Bildes. Deshalb auch z.Z. in der Lehrerfortbildung für Filmkultur beim LIS tätig.




