Young Collection 41 - Das Programm
Wettbewerb
Ziegen zuerst
Bärbel Haage
Animationsfilm, 2007, 15:00 Min
Das berühmte Versteckspiel der Literaturgeschichte! Und ein tiefer Blick ins Ziegenherz. Dies sind die Abenteuer der alleinerziehenden Frau Ziege und ihrer sieben Geißlein. Als Mutter Ziege arglos mit der Straßenbahn zum Einkauf fährt, schiebt sich eine schwarze Pfote in das Schicksal der Familie. Sie erleben ein surreales Märchen von Mutterliebe und Kinderangst vor der barocken Kulisse Dresdens. In anarchischen Sprüngen wechseln verschiedene Animationstechniken und skurriles Schauspiel. www.ziegenzuerst.de
Dunkelrot
Frauke Thielecke
Drama, 2007/ 2008, 11:47 Min, Beta
Hamburg Media School
Andrea Schütte
Hannah und Erich, ein Paar Anfang 60, könnten ein schönes Leben führen- wäre Hannah nicht an Alzheimer erkrankt. Erich hat sich in dieser Situation eingerichtet. Doch eines Tages macht er eine Entdeckung, die seine Liebe auf die Probe stellt.
L.H.O
Jan Zabeil , Kristof Kannegießer
Spielfilm, 2007, 03:21 Min, Digi Beta
HFF Potsdam "Konrad Wolff"
Texas, November 1963: Ein Angestellter in einem Schulbuchlager. Ein Gewehr. Ein unglücklicher Zufall macht Geschichte...
Was weiss der Tropfen davon
Jan Zabeil
Dokumentar Film, 2007, 12:00 Min, Digibeta
| Konzeption, Regie & Kamera: | Jan Zabeil |
| Montage: | Florian Miosge |
| Ton / Musik: | Uwe Bossenz |
| Mischung: | Uwe Bossenz Alexander Bruns |
| Regieassistenz: | Kristof Kannegießer |
| Titeldesign: | Martin Eichhorn |
| Herstellungsleitung: | Holger Lochau |
Jan Zabeil
Der Reichstag in Berlin, das einflussreichste Gebäude in Deutschland, steht im Mittelpunkt dieses stilisierten Kurzdokumentarfilms. Aber wichtiger noch als die Architektur, sind die ausländischen Reinigungskräfte, die jeden Tag das Gebäude säubern. Wie in einem Ballet bewegen sie sich mit ihren gelben Mülleimern und Putzbesen in dem majestätischen, architektonisch streng durchstrukturierten Gebäude. Sie wischen endlose Flure, entstauben Lampenschirme und putzten unzählige Fenster. Im Voice-Over erzählen die Reinigunskräfte von ihrer Arbeit und der Bedeutung des Reichstags. Fragen zu Politik und Migration, die der Film auf eine philosophische Art aufwirft, entfalten im Zentrum der deutschen Demokratie eine besondere Resonanz. Der Film entdeckt das Poetische im Alltäglichen und wirft nebenbei wichtige Fragen zum deutschen Selbstverständnis auf.
Hero und Leander
Jérôme Thomé
Experimental, 2009, 00:40 Min, DVD
Kunstakademie Münster
Hero war Aphroditepriesterin in Sestos an der Meerenge Hellespont, die ihr Geliebter Leander aus Abydos jede Nacht durchschwamm, um bei ihr zu sein. Als Wegweiser in der Meerenge hatte Hero ihrem Leander ein Licht aufgestellt. Eines Nachts erlosch das Licht während eines Sturmes. Die Videoarbeit setzt das Thema mit abstrakten Licht‐ und Tonsignalen um.
L'eau de vie
Martin Varga
Fiction, 2008, 11:00 Min
IPP4Films
Stillstand. Ein Impuls reißt einen Mann aus seinem erstarrten Zustand. Er hat ein Ziel vor Augen, doch lässt es sich nicht einfach erreichen. Rückschläge bestimmen seinen Weg. Er folgt dem Lauf der Dinge und gelangt in eine andere Welt.
Das grüne Schaf
Carsten Strauch
Animation, 2008, 04:00 Min, 35mm / DVD
Carsten Strauch
Marcel hat es nicht leicht in der Schule. Als grünes Schaf wird er häufig ausgegrenzt und mit Vorurteilen konfrontiert. Doch seine Familie gibt ihm Halt. Der Film erzählt in kurzen Interview-Ausschnitten vom Alltag der Patchwork-Familie El Sapo und berichtet von den Schwierigkeiten eines partnerschaftlichen Zusammenlebens zwischen Fröschen und Schafen.
Discussion
Philipp Wenning
2009, 07:31 Min
Bremieren
The Eye
Chi-chun Chang
Animation, 2009, 03:05 Min, DVD
The story is about depression and rebirth, lost yourself and then refound. It's made with traditional animation technique, drawing on paper with charcoal.




















