In fremder Erde
In fremder Erde
Ayhan Salar
Dokumentarfilm, 2001, 56:00 Min, 16mm
„Oben in den Sitzen sind sie gekommen,unten im Gepäckraum fliegen sie zurück“ sagt Mektube Tasci, während sie einen 97kg schweren Sarg in den Flieger nach Istanbul verladen lässt. Die islamische Bestatterin sorgt für die Rückführung der verstorbenen Migranten.r verstorbenen Migranten. Sterben in der Fremde ist heute ein Migrationsproblem.
Ein Dokumentarfilm über das Sterben in der Fremde. Am Beispiel der
türkischen Migranten wird Umgang und Auseinandersetzung mit dem Tod und den Toten fernab der Heimat dargestellt. Unsentimental dokumentiert Ayhan Salar die praktischen Probleme, die sich aus dem Sterben in der Fremde ergeben. Ein Film, der weder wertet noch lamentiert, sondern einfach nur dokumentiert.
Totentraum
Ayhan,Salar
Ayhan Salar
Kurzspielfilm, 1994, 15:00 Min, 16mm / BetaSP
Neue Mira Filmproduktion
Ein türkischer Arbeitsimigrant ist gestorben. Seine Leiche wird kontrastiert mit dem Bericht seiner Frau, die in einem Brief aus der Heimat die Situation und Erwartungen der Familie beschreibt. In einer parabelhaften Darstellung wird der Abschied des Gastarbeiters aus der Heimat geschildert, die zugleich auch seine Rückkehr als Toter sein kann. Die Divergenz zwischen individuellen wie familiären Lebensentwürfen. Prädikat "besonders wertvoll"
Surrealer Kurzfilm über eine Totenwaschung in einem Gastarbeiterwohnheim Ende der 60er Jahre und parallel dazu die nochmalige Migration des Geistes des Verstorbenen in die BRD.
Prädikat "besonders wertvoll"













