Eisenfresser
Selten sind die Filme, die inhaltlich interessant, emotional farbig und visuell beeindruckend sind. Hier haben wir einen solchen und das Publikum dankte es dem Regisseur und der Produzentin mit ausführlichen Nachfragen und Gesprächen, die sich sowohl um die soziale Lage der Arbeiter in Bangladesh und weltweit drehten, als auch um die gewagten Produktionsbedingungen oder das bemerkenswerte Sounddesign. Wer das Heimspiel verpasste: ab 12.Juni startet der der Film bundesweit in den Kinos.
Eisenfresser
Shaheen Dill-Riaz
Dokumentarfilm, 2007, 85:00 Min, 35mm
| Buch: | Shaheen Dill-Riaz |
| Regie: | Shaheen Dill-Riaz |
| Kamera: | Shaheen Dill-Riaz |
| Schnitt: | Andreas Zitzmann |
| Musik: | Eckhart Gadow |
| Produktion: | BR Lemme Film GmbH |
| Vertrieb: | Telepool München |
Kathrin Lemme
Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack- Werften im Süden des Landes anzuheuern. An den Stränden von Chittagong zerlegen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe aus den Industrieländern. Der Regisseur konfrontiert uns in seinem Dokumentarfilm mit einem ausgeklügelten System von Ausbeutung und Abhängigkeit. Diejenigen, die die gefährlichsten und härtesten Arbeiten erledigen, geraten in eine ausweglose Schuldenfalle, der nur die wenigsten entkommen.











