YC 37 Programm
Die Filme im Wettbewerb
Die Kneipe
Gabriel Gauchet, Andrzej Krol
Experimentalfiction, 2006, 09:40 Min, 35mm
Der Film ist das dunkle, Iyrische Portrait einer Kneipe und der Menschen, die sich in ihr aufhalten. Je mehr diese sich in ihre Gedanken verlieren, desto weiter verwischen sich ihre persönlichen Wahrnehmungen mit surrealen Geschehnissen.
Security
Henning Lars
Drama, 2006, 13:22 Min
| Buch und Regie: | Lars Henning |
| Kamera: | Carol Burandt Von Kameke |
| Ton: | Flemming Lombard |
| Schnitt: | Nikolai Hartmann |
Der Sicherheitsmann Becker erwischt eine junge Frau beim Ladendiebstahl in einem Supermarkt, doch irgendwas an ihr reißt ihn aus seiner Routine heraus und er tut etwas, das er noch nie getan hat. Er lässt sie gehen. Doch am nächsten Tag steht sie wieder im Laden.
Die neonorangene Kuh
Mischa Leinkauf, Matthias Wermke
Experimental, 2005, 06:00 Min, Beta SP / Digi
| Regie: | Mischa Leinkauf Matthias Wermke |
| Produktion, Kamera: | Mischa Leinkauf |
| Idee: | Matthias Wermke |
Eine Entdeckungsreise durch das nächtliche Berlin, bei der durch den sonderbaren Umgang mit öffentlichen Raum Bekanntes zu Unbekanntem wird.
Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde
Jan Peters
experimenteller inszenierter Dokumentarfilm, 2007, 15:00 Min, 35mm
| Kamera: | Markus Winterbauer |
| Schnitt: | Sandra Trostel |
| Musik: | Pit Przygodda |
| Schauspieler: | Matthias Breitenbach Christian Herr Florain Wirth Thortsen Giersch Annette Paulsen |
| Ton: | Johannes Grehl Michel Klöpfkorn |
| Sound Design: | Mynther Thies |
Mit abstruser Komik und experimenteller Filmsprache beleuchtet dieser Film die Befindlickeit des Existenzgründers zwischen Generartion Praktikum und Hartz IV. Die Geschichte verschiedener überlebenskünstler auf dem Frankfurter Flughafen bewegt sich schmerzhaft nah am puls der Sozialstaatsendezeit. Dieser Film ist im Rahmen eines Kurzfilmwettbewerbs im Programm "Arbeit in Zukunft" der Kulturstiftung des Bundes entstanden - organisiert von der KurzFilmAgentur Hamburg e.V. in Kooperation mit ZDF / ARTE."
Muss besser werden
Hagen Klaile, Glorian Gerding
Melodram, 2007, 3:00 Min
Immer, wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Oder eine Dose Bier.
Hattenhorst
Ove Sander
Doku, 2006, 05:00 Min, 35mm Scope
| Idee, Regie, Kamera: | Ove Sander |
| Regie - Assistentin, Schnitt: | Maren Erdmann |
| Ton: | Jörg Glaser |
| Produktion: | Kunsthochschule für Medien Köln |
| Betreuung: | Prof. Dietrich Leder |
Der Eigenbrödler Hans Hattenhorst ist Filmvorführer auf Juist. In den 40er Jahren kam er aus Bielefeld auf die Nordfriesische Insel. Er ist eine verschrobene, wenn man ihn an einem schlechten Tag erwischt, sogar verbitterte Gestalt. Doch obwohl er schon über 80 Jahre alt ist denkt er nicht an den Ruhestand. "Die haben ja keinen anderen auf Juist"
Closer
Michael Petrescu
Experimental, 2007, 04:57 Min
In allem was ist auf dieser Welt herrscht ein Konflikt zwischen Objekt und Umgebung. Alles und jeder trägt diesen Kampf in sich aus. "Closer" erzählt von und zeigt dieses Phänomen.
Der Aufreisser
Steffen Weinert
13:00 Min
| Produzenten: | Holger Haase Steffen Weinert |
| Ton: | Olaf Hochherz |
| Musik: | Thomas Mehlhorn |
| Schnitt: | Ramin Sabeti |
| Kamera: | Ulle Hadding |
| Buch und Regie: | Steffen Weinert |
| Schauspieler: | Steffen Groth Chantal Hourticolon Nina Weniger |
Marianne Strauch
Eigentlich wollte Olli nur unverbindlichen, anonymen Sex haben und sich dann wieder klammheimlich davon schleichen, doch die Tochter seines "Aufrisses" macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Die 6jährige Yvonne ist nämlich alles andere als zufrieden mit dem unglücklichen Liebesleben ihrer Mama und deshalb fest entschlossen, für diese einen festen Freund zu finden... und für sich einen neuen Papa.
Der besondere Film
Paare
Stefanie Donker
Fiktive Dokumentation, 1996, 17 Min
Vier verschiedene Paare, jeweils eine Stunde vor die Kamera gesetzt und warten was passiert. Vier ausgesuchte Drehorte und somit auch verschiedene Situationen vorgegeben. Immer eine unnatürliche Gesprächssituation, zwei Menschen nebeneinander sitzend, der frontalen Kamera ausgeliefert, ohne Drehbuch, ohne jegliche Vorgabe. So ergeben sich 17 Minuten Ausschnitt aus 4 Stunden Rohmaterial. Eine Beobachtung von Menschenpaaren vor der Kamera.







