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Juli 2010
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Freitag, 2.7.2010
 Super-8-Abend
21:00, Breminale DeDrohme
11. Super-8-Abend
Der 11. Bremer Super-8-Abend findet am 2. Juli 2010 auf der Breminale im DeDrohme statt.
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Samstag, 3.7.2010
 Ausstellung
15:00, Plantage 13
Diplom-Installation der HfK
Diplom-Installation der HfK Plantage 13 – Eingang Shed 1, 28215 Bremen Saturday, 3rd July: 15:00 - 19:00
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Montag, 5.7.2010
 Workshop / Arbeitsgespräch
19:00, Filmbüro Bremen
Drehbuchtreffen Bremer Autoren
Bremer Autoren sind eingeladen zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch: jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Plantage 13. Ab ca.21h ist dann Stammtisch im Schlachthof.
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Mittwoch, 7.7.2010
Veranstaltung
20:00
Filmbüro.TV
Filmbüro.TV, die Stunde der Bremer Filmschaffenden, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr auf Radio Weser.TV (Kabelkanal 12 und Live-Stream).
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Mittwoch, 14.7.2010
 Heimspiel
20:30, Schauburg Bremen
Nosferatu-Reloaded
Blockbuster in 5 Minuten
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LUISE - eine deutsche Muslima

Dokumentarfilm von Beatrix Schwehm
Der Film erzählt von einer deutschen Familie, deren einzige Tochter LUISE im Alter von 19 Jahren den islamischen Glauben annimmt. Im Alltag trägt sie Kopftuch und islamische Kleidung, die Moschee besucht sie regelmäßig.

Die Bremer Produktion LUISE - eine deutsche Muslima von Beatrix Schwehm wurde mit den Grimme Preis 2008 in der Rubrik "Information & Kultur" ausgezeichnet. Die Verleihung ist am 4.April.

 

Radio Bremen Interview mit Beatrix Schwehm bei Radio Bremen am 02.04.2008 online beim Nordwestradio

 

Luise - eine deutsche Muslima- ou l'islam par amour

Beatrix Schwehm

Dokumentarfilm, 2007, 52 Min

Kamera: Bernd Meiners
Ton: Pascal Capitolin
Schnitt: Magdolna Rokob
Sounddesign: Tobias Peper
Mischung: Konken Studios KG

trifilm GmbH

Der Film erzählt von einer deutschen Familie, deren einzige Tochter LUISE im Alter von 19 Jahren den islamischen Glauben annimmt. Im Alltag trägt sie Kopftuch und islamische Kleidung, die Moschee besucht sie regelmäßig

 

Mittlerweile ist die Tochter 25 Jahre , verheiratet mit dem algerischen Informatikstudent Mohamed und ist in ihrer selbstgewählten Welt glücklich. Sie hat eine dreijährige Tochter und erwartet ihr zweites Kind. Bis vor wenigen Wochen lebte das Paar gemeinsam im Haus mit LUISES Eltern.

 

Nach außen funktioniert die Familie solidarisch, nach innen hat sie wie in einer Parallelwelt mit alltäglichen Widersprüchen und Grenzsituationen zu tun. LUISES Eltern suchen einen Weg, mit der fremden Kultur umzugehen, die in ihrer Familie eingedrungen ist.

 

Der Film ist ein persönlicher und zugleich ein politischer Film. Er führt in die Lebenswelt einer Familie, deren private Konflikte geprägt und überlagert werden durch aktuelle gesellschaftliche Strömungen und weltpolitische Ereignisse. Im Mikrokosmos dieser Familie mischen sich westliche und islamische Werte, gleichzeitig spiegeln sich die Ängste wieder, die der Islam gegenwärtig hervorruft.

 

Darüber hinaus erzählt er von Menschen, die sich lieben und streiten, er begleitet die Familie auf ihre Reise in Mohameds Heimat nach Algerien, er erzählt von Ängsten, Respekt, Resignation vom Aufeinanderprallen unterschiedlicher Weltbilder und Lebensentwürfe.

 

Der Film zeigt keinen Kampf der Kulturen, sondern den konfliktreichen und steinigen Weg hin zu Toleranz und Annäherung, aber auch die Grenzen von Verständnis und Akzeptanz.