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Februar 2012
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Mittwoch, 1.2.2012
Veranstaltung
20:00, RadioWeser.TV
Filmbüro.TV
Filmbüro.TV, die Stunde der Bremer Filmschaffenden, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr auf Radio Weser.TV (Kabelkanal 12 und Live-Stream).
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Samstag, 11.2.2012
 Berlinale Empfang
14:00 - 16:00, maxim film berlin bremen
Berlinale Kaffeetasse 2012
Im Rahmen der Berlinale lädt das Filmbüro Bremen die Bremer Filmschaffenden, Freunde des Filmbüros und Interessenten an der Arbeit des Filmbüros zu einem Kaffeekränzchen ein. Hier wird auch der brandneue Katalog der Kulturellen Filmförderung vorgestellt.
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Hans Koschnick erzählt

Ein Dokumentarsammlung von Jörg Streese und Wilhelm Rösing. Kulturelle Filmförderung 2005.
Hans Koschnick, langjähriger Bremer Bürgermeister und bekannt für seinen scharfen, analytischen Verstand, erzählt die Geschichte seiner Heimatstadt im 20. Jahrhundert aus einer sehr persönlichen Perspektive.

Inhaltsangabe



Wer kann lebendig und gespeist aus eigenen Erfahrungen die Geschichte Bremens im 20. Jahrhundert erzählen? Als erster ist uns der langjährige Bürgermeister der Hansestadt Bremen, Hans Koschnick, eingefallen.

 

Bekannt ist er nicht nur für seinen analytischen Verstand, seine klaren Formulierungen, sondern auch für sein unglaubliches Gedächtnis, Grund genug, ihn um ein mehrteiliges Gespräch vor der Kamera zu bitten.

 

Hans Koschnick wurde 1929 im Bremer Arbeiterviertel Gröpelingen geboren. Seine Eltern wurden wegen ihrer politischen Tätigkeit schon bald von den Nazis inhaftiert. So wuchs Hans Koschnick einige prägende Jahre bei seinen Großeltern auf. „Die Werthaltung meines Großvaters hat mich entscheidend geprägt“, resümiert er. „Und wenn du stark bist, musst du den Schwachen helfen, denn wenn du mal schwach bist, brauchst du die Hilfe der Starken“.

Prägend auch die Jahre nach dem Zusammenbruch, in der das täglich Leben nur durch zusätzliches Organisieren und gegenseitige Hilfe bewältigt werden konnte.

 

Seit den 50er Jahren hat er dann selbst als sozialdemokratischer Politiker versucht, Perspektiven für seine Stadt und die Bürger zu entwickeln. In seine Zeit als Bremer Bürgermeister fiel mit der Krise der Werften starke ökonomische Veränderungen, Brüche, die nicht nur für die Betroffenen und die Stadt starke Einschnitte bedeuteten, sondern auch für die sozialdemokratische Tradition und das gewerkschaftliche Selbstverständnis, dem Koschnick sich verpflichtet fühlte, einen Bruch darstellte.

 

Vor diesem Hintergrund haben wir Hans Koschnick gebeten, die Geschichte seiner Heimatstadt zu erzählen.