e-Motion
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Diese scheinen ein Eigenleben zu entwickeln, indem sie, getragen von ihrem ganz eigenen Rhytmus, sich dem Bewegungsrythmus der Tänzerin nur annähren ohne sich ihr unterzuordnen.
Somit stellt sich die Frage, wer eigentlich wen beherrscht: beherrscht der Mensch die Maschine, oder hat sich das Machtverhältnis längst umgekehrt und die Tänzerin ist zur Marionette ihres eigenen Abbildes geworden?
Die Bewegungen der Tänzerin werden von einer Digitalkamera aufgezeichnet, die an einen Videobeamer angeschlossen ist. Die Aufnahmen der Kamera werden vom Beamer wieder auf die Tänzerin zurückgeworfen. Dabei tritt ein Spiegelungseffekt ein, er zur unendlichen Vervielfachung des Bildes führt- die Tänzerin sieht sich somit ihren digitalen Abbildern gegenübergestellt und beginnt, mit ihnen zu interagieren.
Mitwirkende
Juliane Tugendheim- Tanz/Choreographie/Internettext
Anna Klappstein- Fotos/Internettext
Svenja Peter- Fotos/Musikschnitt/Homepage
Miriam Moch- Idee & Gestaltung/Kamera





