Eyes wide shut
Inhaltsangabe
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Fünf Projektionen leuchten nebeneinander auf einer dunkel gestrichenen Wand. Die Projektoren stehen auf den im Raum angeordneten Lautsprecherboxen.
Passanten in Tokyo werden gefragt, vor die Kamera zu treten, um dort für kurze Zeit die Augen zu schließen. Es entstehen 100 Videos von jeweils 1-4 Minuten Länge; weitere 100 Szenen fokussieren ausschnitthaft den urbanen Raum und Situationen des öffentlichen Leben. Das Zusammenspiel der einzelnen Filmsequenzen generiert sich über eine computergesteuerte Choreografie fortlaufend neu. Parallel arrangieren sich Originalton, Stille oder abstrakt verdichtete Klangteppiche des japanischen Noise und Songelemente der Pop- und Rockmusik.
Eine höflich verkörperte Innerlichkeit im Außenraum - irreales Geheimnis aller Phantome: ich sehe was, was du nicht siehst.
Videokunst Förderpreis 2005
Das Projekt wurde mit dem Videokunst Förderpreis ausgezeichnet und in diesem Rahmen in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst ausgestellt.






