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Februar 2012
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Mittwoch, 1.2.2012
Veranstaltung
20:00, RadioWeser.TV
Filmbüro.TV
Filmbüro.TV, die Stunde der Bremer Filmschaffenden, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr auf Radio Weser.TV (Kabelkanal 12 und Live-Stream).
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Samstag, 11.2.2012
 Berlinale Empfang
14:00 - 16:00, maxim film berlin bremen
Berlinale Kafeetasse 2012
Im Rahmen der Berlinale lädt das Filmbüro Bremen die Bremer Filmschaffenden, Freunde des Filmbüros und Interessenten an der Arbeit des Filmbüros zu einem Kaffeekränzchen ein. Hier wird auch der brandneue Katalog der Kulturellen Filmförderung vorgestellt.
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12.VKP Preisträger

Filmbüro fördert Videokunst
Die Preisträger des 12.VKP, deren Arbeiten im Herbst 2004 Ausgestellt werden.

Die Jury


Prof. Dr. Ursula Frohne, Professor of Art and Art History, International University Bremen

Prof. Birgit Hein, Medienkünstlerin und Professorin an der HBK Braunschweig

Thomas Pätzold, Mitbegründer der medienwerkstatt rostock und seit 1993 Geschäftsführer des instituts für neue medien in Rostock

Kuratorin des Videokunst-Förderpreises Bremen 2002 und 2003 war Conny E. Voester (Berlin und Basel)

Statement der Jury zum 12. Videokunst Förderpreis Bremen

13. November 2003

Mit annährend 200 Einsendungen anlässlich der Ausschreibung des Videokunst Förderpreises verzeichnete das Filmbüro Bremen in diesem Jahr eine deutliche Steigerung der internationalen Beteiligung an diesem 12. Wettbewerb. Auch hinsichtlich der Präsentationsniveaus und der künstlerischen Konzeption stellte die Jury eine Zunahme des qualitativen Potentials der eingereichten Projektvorschläge fest. Überraschend war dagegen die unverändert geringe Beteiligung der Bremer Künstlerinnen und Künstler. Auch eine intensivere Einbindung der Partnerstädte Bremens -- Bratislava, Cherbourg-Octeville, Corinto, Dalian, Frederikshaven, Gdansk, Grimsby, Haifa, Izmir, Kaliningrad, Pori, Riga, Rostock and Szczecin -- wäre im Sinne der prinzipiell internationalen Ausrichtung des Förderpreises wünschenswert und wird durch gezielte Kontaktaufnahme zu den Kunstakademien und anderen kulturellen Einrichtungen in diesen Städten weitere Anregung erfahren. Die Nominierung der Preisträger seitens der Jurymitglieder fiel trotz der Vielzahl von Einsendungen mit einem klaren Votum auf die folgenden Beiträge:

Hauptpreis des 12. Videokunst-Förderpreises - €5.000


Caspar Stracke für

Doppel

Videoinstallationsprojekt

 

Caspar Strackes Konzept für eine komplexe Videoinstallation basiert auf dokumentarischen Aufnahmen von historisch bedeutsamen Monumental-bauten wie der Akropolis in Athen, dem Capitol in Washington oder dem Petersdom in Rom. Diese emblematischen Bauten existieren zugleich als reduzierte Repliken an anderen geographischen Orten, die den jeweiligen Stil dieser Kulturdenkmäler in einen "fremden" Kontext transferieren. Strackes räumlich konzipierte Inszenierung von Video-aufnahmen dieser Gebäudepaare untersucht das architektonische, kulturelle und urbane Doppelleben solcher touristisch begehrten Bildmotive an ihren Originalschauplätzen. Die klare Struktur der Arbeit unterstreicht zum einen das dokumentarische Potential von Video als ein Informations- und Darstellungsmedium. Zum anderen verweist die vergleichende Motivwahl auf die transkulturelle Bedeutung von "Bildern" im globalen Austausch von Wertvorstellungen und Identitäten. In der Gegenüberstellung von Original und Kopie bringt Stracke unterschiedliche kulturelle Systeme in einen visuellen Dialog miteinander, wobei die Frage nach dem kulturellen Erbe in ein paradoxes Spiegelverhältnis gerät. Video wird hier als ein Übersetzungsmedium eingesetzt, das zwischen Kommunikation und kultureller Differenz seine eigenen Gesetzmässigkeiten entfaltet.

mehr dazu auf www.videokasbah.net

 

Kontakt: Caspar Stracke

e-mail: kasbah(at)hotmail.com

Regionaler Förderpreis des 12. Videokunst Förderpreises - €1500


Karina Smigla-Bobinski für

ohne Titel

Raumbezogene Dia-, Videoinstallation

 

Die multi-mediale Installation von Karina Smigla-Bobinski kombiniert unterschiedliche Projektionstechniken, die unmittelbar auf die Präsenz der Besucher reagieren. Durch eine komplexe Lichtregie entsteht ein Interaktionsfeld, in dem projizierte Videoaufnahmen von fremden Personen mit dem Schatten des jeweiligen Ausstellungsbesuchers verschmelzen. Karina Smigla-Bobinski setzt Video in dieser räumlichen Anordnung als ein Medium der Begegnung mit dem eigenen Abbild ein, das zugleich durch die Überblendung mit dem Aspekt der "Fremdheit" oszilliert. Mit diesem Konzept knüpft die Künstlerin an den Aspekt der Selbstbefragung als eines der traditionellen Themen der Videokunst an. Doch entwickelt sie diesen Ansatz weiter, indem sie die narzistische Konstellation der üblichen Verwendung der Videotechnik um die Konfronation mit dem "Anderen" im Schatten der eigenen Erscheinung erweitert. Auf diese Weise entsteht ein Raum der "Selbsterfahrung", die erst in der Begegnung mit dem Bild des Anderen ihre Gestalt annimmt.

 

Kontakt: Karina Smigla-Bobinski

e-mail: karina(at)smigla-bobinski.com

Ausstellung dieser Arbeiten in 2004

Bild: 13. Videokunst Förderpreis Bremen
13. Videokunst Förderpreis Bremen
Juryentscheidung zum 13. Videokunst Förderpreis Bremen vom 09.10.04
Zum 13. Mal konnten MedienkünstlerInnen beim Filmbüro Bremen Projektkonzepte einreichen, deren Realisierung durch die Preisgelder finanziert wird. Teilnahmeberechtigt waren Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und aus den Bremer / Bremerhavener Partnerstädten.