Lernmesse Filmprogramm
Neben Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote bot die Lernmesse ein kulturelles Rahmenprogramm: es wurden eine Reihe von Filmen vom Filmbüro Bremen, der Hochschule für Künste, der Volkshochschule und vom Tanzwerk präsentiert und es fand am Abend ein Konzert statt.
Der Eintritt war frei.
Bremische Kurzfilme bei der Lernmesse: eine ungewöhnliche Kombination, die viele geschätzt haben.
Auf drei Ebenen des Cinemaxx schlenderten die Besucher von einem Stand zum anderen. Das Rahmenprogramm bestand aus Live-Musik und einem Kurzfilmprogramm, das vom Filmbüro Bremen, Tanzwerk, Hochschule für Künste u. a. präsentiert wurde.
Das Kino war ständig gut besucht, das Publikum schaute mit Interesse das Programm, und erkundigte sich auch nach detaillierten Beschreibungen und Informationen zu den Filmen.
Programm des Filmbüros
unvollkommen
Golovkov, Radik
Kurzfilm, 2003, 13:30 Min, 35mm
episode film, Saskia Wegelein
Ein junger Mann findet ein Stück Papier, darauf steht ein Gedicht, bei dem aber offensichtlich ein paar Worte fehlen..
Kopfüber. Rohformate
Streese, Jörg / Ortlieb, Annette
Stummfilm, 2002, 10:00 Min, Mini-DV
Streese filmproduktion
Die kurze Geschichte eines 14-jährigen, der um die Jahrhundertwende von zu Hause abhaut und sich kopfüber ins Leben stürzt.
Man in Klett
Meier, Björn
Kurzfilm Animation, 2002, 3 Min, Mini DV
Knetanimation, in der ein Mann sich wundert, weil die Dinge nicht der Schwerkraft gehorchen.
As if
Meyer, Christian
Animationsfilm, 2000, 12 Min, 35mm
Dies ist eine einfache Liebesgeschichte. Ein Stummfilm mit Ton, in dem uns die virtuelle Realität endlich eingeholt hat. Und warum müssen immer alle Englisch reden?
Schokolade
Pfeifer, Claudio / Dietrich, Lea
Animation Knete, 2001-2004
Zwei Arbeiter, eine Frau, eine Fabrik: Alltag und ein Alltagstraum von Schokolade.
Frizör. Rohformate
Salar, Ayhan
Spielfilm, 2003, 15:00 Min, 35mm
Salar Film Produktion
Der junge Türke Ahmet war 1964 vor dem Portugiesen A. Rodrigues aus dem Zug gestiegen. Auf die Frage des Empfangskomitees, ob er ein Gastarbeiter sei, antwortete Ahmet höflich mit "Ich Frizör", aus dem Fremdsprachenführer. Der Portugiese sagte nichts und lächelte vor sich hin. So wurde A. Rodrigues zum millionsten Gastarbeiter, von Wochenschaukameras eingefangen und mit einem Motorrad belohnt.
Player One. Rohformate
Vogelsang, Horst
Animation / Kurzfilm, 2003, 3 Min, Mini-DV
Welchen Weg nimmt man am besten in einem Computerspiel um möglichst schnell das Ziel zu erreichen? Humorvolle Anleitung für ein Computerspiel.
My way to Herz
Dumont, Mirjam
Kurzfilm Animation, 2003, 2:30 Min, Mini DV
Hfk
Frau und Cät befinden sich on the way to work, very early in the morning. Zwischendurch erfolgen Erkenntnisse über das Glück und die Liebe und ohne zögern geht es vorwärts, hinein ins morgenrot und weiter dahin, wie das Leben gerne sein darf. Bienvenue at the mossok-Cafe.
franzekens way, kap. 2 (quote fassbinder unquote)
Zeyfang, Florian
Animation, 2:30 Min
Das Verhältnis von Franz Biberkopf zu seinem Antagonisten Reinhold ist kein sexuelles. Aber es ist definitiv eines der Liebe. Animationsfilm entlang eines Kurztextes von R. W. Fassbinder, unter Verwendung von Zeichnungen und Fotos vom Set Berlin Alexanderplatz. Der Kurzfilm ist Teil eines Episodenprojektes mit Beiträgen von S. Luetgert, A. Müller, D. Schamoni & S. Wurster.
On the sunny side of the street
Bub, Joachim / Landt, Wilhelm
Computer Animation, 2003, 4:58 Min
The soulcage department
Ein sonniger Tag im Harlem der 20er Jahre. Pit Doogey sitzt auf einer Bank und bereitet sein Barbeque vor. Auf der anderen Seite der Bank sitzt H. H. Sablin. Der will nur in Ruhe seine Zeitung lesen. Pits eifriges Tun treibt seinen Bankgenossen bis an den Rand des Wahnsinns. Ein 3D Computeranimierter Stummfilm mit musikalischer Begleitung im Stil der Slapstickklassiker der 20er Jahre.
Achtzehn Fragmente eines Gewaltaktes
Küster, Ralf
Experimental-Kurzfilm, 2003, 10:10 Min
Strauch, Marianne
Ein Gewaltakt – aufgelöst in die einzelnen Handlungsweisen von Opfern, Tätern, Flüchtigen und Ignorierenden. Das Video zeigt verschiedene Handlungsweisen zwischen Tätern, Opfern, Flüchtenden, Eingreifenden und Ignorierenden während einer Gewalttat. Die Kamera zoomt an die beteiligten Personen heran und beobachtet sie stumm und in Zeitlupe.




















