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Juli 2010
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Freitag, 2.7.2010
 Super-8-Abend
21:00, Breminale DeDrohme
11. Super-8-Abend
Der 11. Bremer Super-8-Abend findet am 2. Juli 2010 auf der Breminale im DeDrohme statt.
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Samstag, 3.7.2010
 Ausstellung
15:00, Plantage 13
Diplom-Installation der HfK
Diplom-Installation der HfK Plantage 13 – Eingang Shed 1, 28215 Bremen Saturday, 3rd July: 15:00 - 19:00
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Montag, 5.7.2010
 Workshop / Arbeitsgespräch
19:00, Filmbüro Bremen
Drehbuchtreffen Bremer Autoren
Bremer Autoren sind eingeladen zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch: jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Plantage 13. Ab ca.21h ist dann Stammtisch im Schlachthof.
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Mittwoch, 7.7.2010
Veranstaltung
20:00
Filmbüro.TV
Filmbüro.TV, die Stunde der Bremer Filmschaffenden, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr auf Radio Weser.TV (Kabelkanal 12 und Live-Stream).
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Mittwoch, 14.7.2010
 Heimspiel
20:30, Schauburg Bremen
Nosferatu-Reloaded
Blockbuster in 5 Minuten
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RadioWeser.TV am 5.7.2006, 20:00 Uhr   

Gestalten und so

Filmbüro.TV 10: Ein Film von Jack Kraska, Niels Verhaag und Jan Meyer-Veden
Der Film "Gestalten und so" ist ein Versuch über Banalität. Über alltägliche Banalität sowieso. Doch vor allem ist er ein Versuch über Banalität, wie man sie in einem Bereich menschlicher Tätigkeit antrifft, der sich eigentlich dem Kampf gegen das Banale verschrieben hat, dem Schaffen von Schönheit und Illusion, dem Entwerfen des Besonderen, Interessanten und Neuartigen, kurz - dem Design.

Inhaltsangabe

So paradox dies klingt: Nichts wäre banaler, nichts uniteressanter als das bloße Abbilden und Vorführen von Banalität, etwa in Form einer dokumentarischen Einsicht in die Welt der Gestaltung; Versuche dieses Genres, Portraits, Interviews und Reportagen gibt es überdies in mehr als genügender Zahl und sie laborieren wohl allesamt an derselben Widersprüchlichkeit wie das, was sie unironisch einfach herzeigen. Die Untersuchung vermag hier nicht über die Banalität ihres Gegenstandes hinauszukommen.

 

"Gestalten und so" zieht hieraus den Schluss und geht folgerichtig einen Schritt weiter: das "Authentische", das nichts ist, als was es ist, und das deshalb im Design wie in der Kunst eben gar nichts ist, soll hier nicht mehr gezeigt, sondern vielmehr gezeugt werden.

 

Ohne die Stilistik der notorischen Dokumentationen kommt jedoch auch der Film "Gestalten und so" nicht aus, mehr noch - diese Stilistik ist selbst Teil dessen, was hier zur Verhandlung steht: Vier "Gestalterpersönlichkeiten" bilden den Gegenstand der Aufmerksamkeit, erhalten durch offene, schmeichelnd-interessierte Fragestellungen die Gelegenheit, etwas von sich zu erzählen und nutzen diese mit naiver bis zynisch unverhohlener Eitelkeit.

 

 

 

"Gestalten und so" ist in diesem Sinne eigentlich ein Spielfilm unter der Maske des Dokumentarischen. Die Gestalten sind sämtlich und vollständig erfunden. Es gibt sie nur als Kunstwerk, als Ausgeburten der Phantasie, respektive Beobachtungsgabe. Wenn es sie gäbe, würde man von ihnen sagen: wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Sie sind echter als echt. Die zentrale Schwierigkeit dabei, nämlich die Balance zu halten zwischen Typizität und Wiedererkennbarkeit der Charaktere einerseits und ihrer lebenswarmen und naturalistischen Ausgestaltung andererseits, ist gleichzeitig die Herausforderung.