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Februar 2012
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Mittwoch, 1.2.2012
Veranstaltung
20:00, RadioWeser.TV
Filmbüro.TV
Filmbüro.TV, die Stunde der Bremer Filmschaffenden, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr auf Radio Weser.TV (Kabelkanal 12 und Live-Stream).
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Samstag, 11.2.2012
 Berlinale Empfang
14:00 - 16:00, maxim film berlin bremen
Berlinale Kafeetasse 2012
Im Rahmen der Berlinale lädt das Filmbüro Bremen die Bremer Filmschaffenden, Freunde des Filmbüros und Interessenten an der Arbeit des Filmbüros zu einem Kaffeekränzchen ein. Hier wird auch der brandneue Katalog der Kulturellen Filmförderung vorgestellt.
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Manené

von Maité Delcourt
Ein Film aus der Kulturellen Filmförderung 2005.
Bild: Manené

Manené

Maité Delcourt, Christoph Lemmen

Dokumentarfilm, 2008, 58:00 Min, DigiBeta

Regie: Maité Delcourt
Christoph Lemmen
Kamera: Christoph Lemmen
Originalton: Maité Delcourt
Schnitt: Maité Delcourt
Christoph Lemmen
Thomas Krause
Vargasm Verena
Aufnahmeleitung: Till Locher
Produktion: HFF Potsdam-Babelsberg
Maité Delcourt

Eine Bootsfahrt flussaufwärts führt uns tief im Regenwald Panamas in das indigene Dorf Manené. Reynaldo, vom Volk der Emberá, wird hier zum Regisseur seines eigenen Filmprojekts und gibt uns Einblick in sein Selbstverständnis als ‚Indianer‘. Im Gegensatz zu ethnographischen ‚Ausflügen‘ begleitet der Film Reynaldo und andere Bewohner Manenés bei ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Wandel ihrer Kultur und reflektiert verbreitete Klischees von Tradition und Moderne in einem indigenen Volk.

 

Inhaltsangabe




Das Gebiet Darién, eins der größten Regenwaldgebiete Zentralamerikas, an der Grenze zu Kolumbien gelegen, ist, wie auch schon lange vor der Entdeckung der „Neuen Welt“, Heimat seiner ursprünglichen Bewohner – der Emberá. Zu Ihnen führt uns dieser Dokumentarfilm, flussaufwärts, ins abgelegene Dorf Manené am Rio Balsas, vier Tagesreisen von Panama City. Gerade wird das erste Satellitentelefon im Dorf installiert, gleichzeitig gerät ihre ursprüngliche Kultur, die auf dem Prinzip mündlicher Überlieferung basiert, zunehmend in Vergessenheit– es existieren keinerlei historische Aufzeichnungen.

 

 

Reynaldo, ein 25 jähriger Emberá, ist einer der wenigen jungen Leute im Dorf, die sich für ihre Kultur und deren Erhaltung interessieren. Zusammen mit uns den Filmemachern und einigen Mitstreitern aus Manené, realisiert er, auf der Suche nach Identität, sein eigene Filmprojekt gegen das Vergessen – ein neues Medium in einer alten Tradition des Erzählens. Sein Anliegen führt ihn schließlich auch nach Panama City, das mit Wolkenkratzern,Verkehrslärm und Gestank den Gegenentwurf zu seiner Lebenswelt darstellt...

 

Aufführungen

Premiere: 19.April 2009, Arsenal Berlin